Aerosolmarkt 2015 in Deutschland

Insgesamt hielt auch 2015 der Aufwärtstrend der in Deutschland verkauften kosmetischen Aerosole an. Getrieben wurde diese Entwicklung vor allem durch die weiterhin wachsende Nachfrage nach Aerosolen im größten Marktsegment, den Deodorantien und Antitranspirantien.

Absatzentwicklung kosmetischer Aerosole 2015 in Deutschland

Nach wie vor erfreuen sich Aerosole im Bereich der Deodorantien/ Antitranspirantien beim Verbraucher wachsender Beliebtheit. So wuchs die Zahl der in Deutschland verkauften Deo-Spraydosen mit insgesamt 224 Millionen Stück gegenüber dem Vorjahr erneut um 3,6 Prozent.

 

 

Damit liegt der Anteil der Aerosole im gesamten Deo-Markt jetzt bei 67,2 Prozent (Abb.2). Die anderen Anwendungsformen spielen daneben nur eine geringe Rolle. Die Roll-ons, wie auch die Zerstäuber verloren gegenüber dem Vorjahr Marktanteile.

 

 

 

Im Markt der Haarstyling-Aerosole sank der Verkauf von Haarsprays um 3 Prozent. Somit gingen 2015 in Deutschland 3,4 Millionen Haarspraydosen weniger über den Ladentisch als im Vorjahr. Allerdings liegt der Anteil der Haarsprays in diesem Marktsegment immer noch bei stattlichen 59 Prozent.

Auch wenn bei den Schaumfestigern  mit einem Abverkauf von 28,7 Millionen Stück gegenüber 2014 ein Rückgang von 3,2 Prozent zu verzeichnen war, konnten sie damit ihren Anteil am Stylingmarkt in Höhe von 15,4 Prozent doch behaupten.

Abverkauf Haushaltsaerosole 2015 in Deutschland

Im Markt der Haushaltsaerosole dominierte wiederum die Produktgruppe der Raumduftsprays. Mit mehr als 15 Millionen in Deutschland vermarkteten Spraydosen wuchs dieser Bereich erneut erfreulich um 5,6 Prozent. Dagegen waren die Verkaufszahlen bei den Ofenreinigungs- und Schuhpflegesprays rückläufig. So wurden 2015 im Marktsegment der Schuhpflegesprays 4,169 Millionen Einheiten verkauft, was einem Rückgang von 4,7 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Die Ofenreinigungssprays mussten sogar einen Rückgang von 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die Teppichpflegesprays konnten jedoch ihren Aufwärtstrend vom Vorjahr mit einem weiteren Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausbauen.